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Aus eBusiness-Standards
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ETIM wird gemeinschaftlich durch eine Kooperation von Industrie, Großhandel und Handwerk im Bereich „Elektro“ getragen. Zusätzlich sind europäische Kooperationsbestrebungen mit bestehenden horizontalen Klassifizierungsschemata im Gange, deren Ergebnis die Schaffung eines europäischen ETIM-Modells sein wird. ETIM gibt es bislang in den Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch. Weitere Übersetzungen werden künftig durch Verbände und Organisationen der einzelnen Länder bereitgestellt. Außerdem existiert eine Kooperationsvereinbarung mit eCl@ss mit dem Ziel, ETIM möglichst vollständig mit eCl@ss zu harmonisieren. ETIM ist für die eCl@ss Fachgruppenleitung im Sachgebiet 27 (Elektrotechnik) verantwortlich. | ETIM wird gemeinschaftlich durch eine Kooperation von Industrie, Großhandel und Handwerk im Bereich „Elektro“ getragen. Zusätzlich sind europäische Kooperationsbestrebungen mit bestehenden horizontalen Klassifizierungsschemata im Gange, deren Ergebnis die Schaffung eines europäischen ETIM-Modells sein wird. ETIM gibt es bislang in den Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch. Weitere Übersetzungen werden künftig durch Verbände und Organisationen der einzelnen Länder bereitgestellt. Außerdem existiert eine Kooperationsvereinbarung mit eCl@ss mit dem Ziel, ETIM möglichst vollständig mit eCl@ss zu harmonisieren. ETIM ist für die eCl@ss Fachgruppenleitung im Sachgebiet 27 (Elektrotechnik) verantwortlich. | ||
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; [[GTIN|GTIN/EAN]] (Internationale Artikelnummer) | ; [[GTIN|GTIN/EAN]] (Internationale Artikelnummer) | ||
Die Internationale Artikelnummer EAN (Internationale Bezeichnung: GTIN, Global Trade Item Number) ist eine Identifikationsnummer im weltweiten GS1-System. Sie ist eine ausschließlich identifizierende Artikelnummer und sollte von allen klassifizierenden, gruppierenden oder sonstigen "sprechenden" Merkmalen freigehalten werden. Sie verweist vielmehr auf die in den Computerdateien gespeicherten betriebswirtschaftlichen Informationen wie Spezialnummerierungen, Bezeichnungen, Warengruppierungen, Lieferanten, Konditionen und Preise. Die EAN tritt also nicht an die Stelle dieser betriebswirtschaftlichen Informationen, sondern bildet den – auch maschinenlesbar darstellbaren – Schlüssel dazu. Bei einer 13-stelligen EAN mit einer siebenstelligen Basisnummer kann ein Hersteller 100.000 Artikel eindeutig kennzeichnen. Die EAN ist ein weltweiter Standard. In mehr als 125 Ländern der Welt werden die Produkte mit dieser Nummer gekennzeichnet. | Die Internationale Artikelnummer EAN (Internationale Bezeichnung: GTIN, Global Trade Item Number) ist eine Identifikationsnummer im weltweiten GS1-System. Sie ist eine ausschließlich identifizierende Artikelnummer und sollte von allen klassifizierenden, gruppierenden oder sonstigen "sprechenden" Merkmalen freigehalten werden. Sie verweist vielmehr auf die in den Computerdateien gespeicherten betriebswirtschaftlichen Informationen wie Spezialnummerierungen, Bezeichnungen, Warengruppierungen, Lieferanten, Konditionen und Preise. Die EAN tritt also nicht an die Stelle dieser betriebswirtschaftlichen Informationen, sondern bildet den – auch maschinenlesbar darstellbaren – Schlüssel dazu. Bei einer 13-stelligen EAN mit einer siebenstelligen Basisnummer kann ein Hersteller 100.000 Artikel eindeutig kennzeichnen. Die EAN ist ein weltweiter Standard. In mehr als 125 Ländern der Welt werden die Produkte mit dieser Nummer gekennzeichnet. | ||
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; [[PZN]] | ; [[PZN]] | ||
Bei der PZN handelt sich um ein Identifikationskennzeichen für Artikel im pharmazeutischen Bereich. Sie ist eindeutig und bestimmt einen Artikel in Bezug auf den Hersteller, die Bezeichnung sowie die Packungsgröße. Falls notwendig dienen noch weitere Unterscheidungsmerkmale zur eindeutigen Identifikation des Artikels und zur Abgrenzung von anderen Produkten (Größe, Form, Farbe,Darreichungsform, Artikeltyp ...). Die Handelsform ist das entscheidende Kriterium. Die Registrierung und die Datenhaltung erfolgen bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten, der IFA GmbH, in Frankfurt. Die Teilnahme an dem System ist kostenpflichtig. | Bei der PZN handelt sich um ein Identifikationskennzeichen für Artikel im pharmazeutischen Bereich. Sie ist eindeutig und bestimmt einen Artikel in Bezug auf den Hersteller, die Bezeichnung sowie die Packungsgröße. Falls notwendig dienen noch weitere Unterscheidungsmerkmale zur eindeutigen Identifikation des Artikels und zur Abgrenzung von anderen Produkten (Größe, Form, Farbe,Darreichungsform, Artikeltyp ...). Die Handelsform ist das entscheidende Kriterium. Die Registrierung und die Datenhaltung erfolgen bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten, der IFA GmbH, in Frankfurt. Die Teilnahme an dem System ist kostenpflichtig. | ||
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; [[SCOR|SCOR: Supply-Chain Operations Reference-model des Supply-Chain Council]] | ; [[SCOR|SCOR: Supply-Chain Operations Reference-model des Supply-Chain Council]] | ||
SCOR befasst sich sowohl mit informationellen Interaktionen zwischen Partnern (Order entry, Invoicing) als auch mit den eigentlichen Materialflüssen, bis hin zu marktstrategischen Überlegungen. SCOR integriert dabei Ansätze des Business Process Reengineering und Best Practice Bench-marking. SCOR wird weltweit vor allem in der warenproduzierenden Industrie eingesetzt. Für diverse Branchen (Luftfahrt, Automotive, Chemie, Elektronik) gibt es beim Supply-Chain Council spezielle Interessensgruppen, die branchenspezifische Themen vertiefen. | SCOR befasst sich sowohl mit informationellen Interaktionen zwischen Partnern (Order entry, Invoicing) als auch mit den eigentlichen Materialflüssen, bis hin zu marktstrategischen Überlegungen. SCOR integriert dabei Ansätze des Business Process Reengineering und Best Practice Bench-marking. SCOR wird weltweit vor allem in der warenproduzierenden Industrie eingesetzt. Für diverse Branchen (Luftfahrt, Automotive, Chemie, Elektronik) gibt es beim Supply-Chain Council spezielle Interessensgruppen, die branchenspezifische Themen vertiefen. | ||
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== U == | == U == | ||
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; [[UPIK]] | ; [[UPIK]] | ||
UPIK steht für „Unique Partner Identification Key“. Im Jahr 2001 hat der Verband der Automobil industrie (VDA) das so genannte „UPIK“-Projekt gestartet und beabsichtigt, über die D&B D-U-N-S®-Nummer eine eindeutige und überschneidungsfreie Identifikation der Partner im logistischen Prozess abzubilden. Seit dem Jahr 2005 ist auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) diesem Projekt beigetreten, um Standorte von Zulieferanten und Kunden auch im chemischen Bereich eindeutig zu identifizieren. | UPIK steht für „Unique Partner Identification Key“. Im Jahr 2001 hat der Verband der Automobil industrie (VDA) das so genannte „UPIK“-Projekt gestartet und beabsichtigt, über die D&B D-U-N-S®-Nummer eine eindeutige und überschneidungsfreie Identifikation der Partner im logistischen Prozess abzubilden. Seit dem Jahr 2005 ist auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) diesem Projekt beigetreten, um Standorte von Zulieferanten und Kunden auch im chemischen Bereich eindeutig zu identifizieren. | ||
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== X == | == X == | ||
; [[xCBL]] | ; [[xCBL]] | ||
Die Common Business Library (xCBL) wurde von Veo Systems konzipiert und von Commerce One weiterentwickelt. xCBL ist eine XML-Geschäftssprache, mit der komplexe Geschäftsbeziehungen abgebildet werden können. Die weitreichenden Spezifikationen von xCBL lassen zahlreiche Modifikationen zu, so dass sich xCBL nicht von der „Stange weg“ anwenden lässt. Ähnlich wie cXML wird xCBL vor allem in den USA eingesetzt. | Die Common Business Library (xCBL) wurde von Veo Systems konzipiert und von Commerce One weiterentwickelt. xCBL ist eine XML-Geschäftssprache, mit der komplexe Geschäftsbeziehungen abgebildet werden können. Die weitreichenden Spezifikationen von xCBL lassen zahlreiche Modifikationen zu, so dass sich xCBL nicht von der „Stange weg“ anwenden lässt. Ähnlich wie cXML wird xCBL vor allem in den USA eingesetzt. | ||
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